Das sind Deutschlands „grüne Energiemeister"

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(djd). Der Erfolg der Energiewende hängt davon ab, dass sich vor Ort Kommunen, Bürgerinnen und Bürger engagieren und ihre jeweiligen Beiträge leisten. Welche Landkreise, kreisfreien Städte und Bundesländer sind dabei heute bereits besonders weit und setzen Maßstäbe in Sachen Erneuerbarer Energien? Hamburg ist der bundesweite Spitzenreiter unter den Bundesländern. Der Stadtstaat überzeugt im aktuellen E.ON Ranking „Grüne Energiemeister“ insbesondere mit einer hohen Quote an Ökostromnutzern und einem dichten Ladenetz für Elektroautos. Damit platziert sich die Freie und Hansestadt im Bundeslandvergleich vor den beiden Zweitplatzierten Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Auf Ebene der 401 deutschen Landkreise und kreisfreien Städte liegen Fürth, Kassel und Ulm auf den vordersten Plätzen.

Jeder kann zur Energiewende beitragen
Der Regionalvergleich zeigt, wie viel von den Kommunen, Bürgerinnen und Bürgern vor Ort für eine erfolgreiche Energiewende getan wird. „Wenn alle Beteiligten gemeinsam an einem Strang ziehen, kann die Energiewende in Deutschland gelingen", unterstreicht Filip Thon, CEO der E.ON Energie Deutschland GmbH. „Das Ranking verstehen wir daher als Auszeichnung und Ansporn zugleich, dieses Ziel konsequent weiterzuverfolgen." Der Blick in die Einzelkategorien zeigt: Hamburg punktet vor allem mit einer hohen Quote an Ökostromnutzern (44,5 Prozent, erster Platz), auch die Dichte des E-Auto-Ladenetzes sticht hervor (Platz zwei). Das insgesamt zweitplatzierte Bundesland Baden-Württemberg schneidet in der Kategorie „Erfinder/Patente“ sogar stärker ab (Platz zwei mit 9,67 Erfindern/Patenten pro 100.000 Einwohnern), Nordrhein-Westfalen liegt bei den E-Auto-Ladestationen pro 100 Quadratkilometer ebenfalls auf den vorderen Plätzen (Platz vier mit einem Wert von 13,31). Im Kreis-Ranking verdankt die erstplatzierte Stadt Fürth ihre Spitzenposition soliden Platzierungen über alle Kategorien hinweg.

So wird das Ranking berechnet
Der bundesweite Index „Grüne Energiemeister“ setzt sich aus verschiedenen Faktoren zusammen: der installierten Leistung von Ökostromanlagen pro Quadratkilometer, der Anzahl der Erfinder und deren grüne Patente pro 100.000 Einwohner, der Ökostromnutzung und den öffentlichen E-Auto-Ladestationen pro 100 Quadratkilometer. Für die Ermittlung wurden Daten aus öffentlichen Quellen sowie repräsentative Umfrage-Ergebnisse herangezogen. Unter www.energieatlas.eon.de gibt es weitere aufschlussreiche Details. So lassen sich mithilfe des Online-Tools nicht nur regionale, sondern auch überregionale Trends analysieren, die Plattform wird kontinuierlich mit neuen Datensätzen erweitert.

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