Wie man mit dem E-Auto Geld sparen kann

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(djd). Die Anzahl der Elektroautos in Deutschland steigt stetig. Im Januar 2021 waren nach Auskunft des Kraftfahrt-Bundesamtes rund 309.100 E-Autos auf den Straßen unterwegs. Das sind mehr als 126 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Stromfahrzeuge überzeugen mit ihrem umweltfreundlichen Antrieb, vor allem, wenn sie erneuerbare Energien nutzen. Das Netz an öffentlichen Ladepunkten wächst zwar stetig, weist aber noch Lücken auf: Eine Erhebung durch ChargeMap.com zeigt, dass es in Deutschland im zweiten Quartal des Jahres 2021 etwa 23.100 Ladestationen gibt. Die meisten Ladevorgänge finden allerdings zu Hause statt, und einer Umfrage des BDEW Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft zufolge bevorzugen zwei Drittel aller potenziellen E-Autofahrer diese Option. Das lohnt sich besonders für die Besitzer einer Photovoltaik-Anlage auf dem Dach.

Vier Euro pro 100 Kilometer weniger zahlen
Ein Elektroauto fährt insgesamt günstiger als ein Verbrenner. Das gilt bereits, wenn das E-Auto nicht aus einer Photovoltaik-Anlage geladen wird, sondern mit dem üblichen Strommix. So errechnet etwa der Anlagenbauer Senec: Wer im Jahr 15.000 Kilometer fährt, spart mit dem Elektroauto und gekauftem Strom etwa 400 Euro pro Jahr gegenüber einem herkömmlichen Pkw mit Benzinverbrauch. Noch voller bleibt das Portemonnaie, wenn das E-Auto mit sauberem Strom aus der eigenen Solaranlage geladen wird. Da der selbst erzeugte Strom deutlich günstiger ist als der vom Stromanbieter gelieferte, spart der Fahrer pro 100 Kilometer noch einmal rund vier Euro mit dem E-Auto.

Bis zu 900 Euro Zuschuss erhalten
Wer bereits eine Photovoltaik-Anlage auf dem Hausdach zur Stromversorgung des Hauses nutzt, sollte also auch eine Wallbox zum Laden des Autos installieren. Dann fließt der kostenlose und saubere Sonnenstrom nicht nur in Kühlschrank und Co., sondern auch in den Akku des eigenen E-Autos. Dafür kann man sogar staatliche Förderungen in Anspruch nehmen. Unter www.senec.com gibt es weitere Informationen zu diesem Thema. Beispielsweise können Besitzer einer Photovoltaik-Anlage unter bestimmten Voraussetzungen einen Zuschuss von 900 Euro pro Ladestation am eigenen Haus bekommen. Geregelt wird das über das KfW-Programm 440 namens „Ladestationen für Elektroautos – Wohngebäude". Für alle Zuschüsse müssen die Anträge gestellt werden, bevor ein Installationsauftrag beim Fachhandwerker erteilt wird. Beim Kauf einer Wallbox sollte man darauf achten, dass man jedes Mal selbst wählen kann, wie das Elektroauto geladen werden soll – möglichst schnell oder am verfügbaren Solarstrom orientiert. So tankt man das Auto entweder in kurzer Zeit oder mit den geringsten Kosten und dem eigenen Strom auf.

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