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Das Smartphone hilft in der Krise

(djd). Besuchsverbote und abgesagte Veranstaltungen trieben während des Lockdowns im Zuge der Corona-Pandemie viele Menschen in die Isolation. Vor allem die ältere Generation musste sich oftmals radikal umstellen. Das Smartphone entpuppte sich in dieser Zeit als eine Lösung gegen die Einsamkeit. Fotos von den Enkelkindern empfangen, Videotelefonieren per WhatsApp, Sprachnachrichten austauschen: Dank Wischhandy blieben Familien und Freunde im regen Kontakt - und zwar länderübergreifend auf der ganzen Welt. Damit die Kommunikation reibungslos klappt, müssen aber auch Einsteiger schnell und komfortabel die richtigen Köpfe finden können. Für die Generation 60 plus empfehlen sich deshalb speziell entwickelte Senioren-Smartphones. Das Besondere an diesen Geräten: Sie kombinieren die Funktionsvielfalt aus der digitalen Kommunikationswelt mit einer besonders einfachen Bedienung.

Hilfe kommt per Knopfdruck

Die Geräte des österreichischen Unternehmens Emporia beispielsweise verfügen über einen Notfallknopf, der gut spürbar auf der Rückseite angebracht ist. Im Ernstfall kann damit automatisch die Familie, eine Pflegekraft oder der Hausarzt benachrichtigt werden. Besonders wichtig beim Seniorenhandy ist auch der Bildschirm. Da im Alter das Sehvermögen nachlässt, ist eine große, gut lesbare Schrift notwendig. Die Farben müssen kontraststark leuchten, um im hellen Sonnenlicht Lesbarkeit zu garantieren. Eine aufgeräumte Oberfläche mit nur wenigen Symbolen sorgt für die notwendige Übersichtlichkeit am Display. Auch der Lautsprecher sollte besonders angepasst und als hörgerätetauglich klassifiziert sein. Gleiches gilt für die Auswahl und Lautstärke der Klingeltöne: Damit das Gerät nicht überhört wird, sollte auf Wunsch ein sehr kraftvoller Ton gewählt werden können.

Ladestation statt Kabelfummelei

Ähnlich wie beim schnurlosen Telefon hat sich auch für Seniorenhandys eine Ladeschale bewährt. Der große Vorteil: Das häufig fummelige Einstöpseln der sehr kleinen Ladestecker entfällt. Speziell auf die ältere Generation zugeschnittene Smartphones werden auch von Erhard Hackler empfohlen, Vorstand der Deutschen Seniorenliga: "Natürlich ersetzt das Smartphone nicht den persönlichen Kontakt. Aber es ermöglicht Senioren, leichter Kontakt zu Freunden und Familie zu halten." Es sei für die älteren Menschen bereichernd, wenn die Enkelkinder mal ein Foto schicken würden oder die Tochter sich über WhatsApp melden könnte.

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