Verbannung des CO2 aus der Atmosphäre – blanker Unsinn?

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Was sich wie ein Scherz anhört, ist bitterer Ernst: Das Kohlendioxid (CO2), ohne das es kein Leben gäbe und das zu ca. 97% aus natürlichen Quellen stammt, soll aus der Atmosphäre gesaugt und in den Untergrund verbannt werden. So berichtete das Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) in einem Artikel vom 9. Mai 2019.

Der Weltklimarat (IPCC) habe ab 2050 folgendes Szenario bereits fest geplant: Treibhausgase müssen aus der Atmosphäre gesaugt und dann in mehreren Kilometern Tiefe gebunkert werden – etwa in einem leeren Gasfeld oder in einer porösen Gesteinsschicht mit Salzwasser. Deshalb suche man „sichere Orte“ für das CO2.

So wollen derzeit Forscher im Felslabor Mont Terri bei Saint-Ursanne im Schweizer Jura herausfinden, ob und wie CO2 sicher im Untergrund in der Schweiz gespeichert werden kann.

Den angeblichen Klimakiller CO2 aus der Atmosphäre zu fischen und in Tiefenlagern zu bunkern, war auch Thema auf einer großen Konferenz in Les Diablerets in der Schweiz vom 5. bis 10. Mai 2019, so SRF.

Norwegen pumpe schon länger CO2 in leere Gas- und Ölfelder unter dem Meeresboden.

Die Verbannung des CO2 aus der Atmosphäre ist laut SRF deswegen nötig, weil sich immer mehr Wissenschaftler einig seien, dass sich der Klimawandel allein durch die Drosselung der CO2-Emissionen nicht mehr stoppen ließe.

Doch sind sich die Wissenschaftler wirklich so einig? Wie Kla.TV bereits in der Sendung „Freispruch für CO2“ (www.kla.tv/14240) hinwies, haben sich allein in den USA über 31.000 Wissenschaftler im „Global Warming Petition Project“ – zu Deutsch: Petitionsprojekt zur globalen Erwärmung (http://www.petitionproject.org) – zusammengeschlossen: Die Hypothese der vom Menschen verursachten globalen Erwärmung sei falsch!

Bereits im Mai 2009 hat der Diplom-Meteorologe Klaus-Eckart Puls in einem Artikel geschrieben, dass immer mehr Wissenschaftler die Klimaschädlichkeit des CO2 anzweifeln. Hören Sie nun die wichtigsten Auszüge aus dem Artikel – Freispruch für CO2? – der im Magazin LAUFPASS erschien und die „Verbannung des CO2“ als Unsinn bloßstellt:

Kohlendioxid (CO2) ist in den Medien, in weiten Teilen der Öffentlichkeit und bis hinein in die politische und wissenschaftliche Debatte gebrandmarkt: Als Klimakiller, Schadstoff, Gift und anderes mehr. Der vom Menschen gemachte CO2-Ausstoß sei einer der wesentlichen Faktoren in der Veränderung des Weltklimas. Immer mehr Wissenschaftler in aller Welt widersprechen diesen Grundannahmen. […]

Sie sehen CO2 eher als Lebenselixier, denn als Klimafaktor. Und angesichts einer seit zehn Jahren konstanten Globaltemperatur und vieler nicht eingetroffener Katastrophenprognosen stellen sie die Idee einer Klimakatastrophe grundsätzlich in Frage. Sie sei wissenschaftlich nicht haltbar. Vorweg die wichtigsten Fakten zu CO2: Es ist ein chemisch neutrales, unreaktives Gas, ein so genanntes Inertgas. Es ist in Getränken als gewolltes „Kohlensäuretreibmittel“ wie auch in Lebensmitteln enthalten, Vergiftungen sind bisher nicht bekannt geworden. Jeder Mensch atmet pro Tag rund ein halbes Kilo CO2 aus, auch hierdurch sind Erkrankungen oder gar Todesfälle noch nicht aufgetreten. CO2 ist eine unerlässliche Voraussetzung für Photosynthese und Pflanzenwachstum. Ohne CO2 gäbe es das Leben, wie wir es auf unserem Planeten kennen, nicht. In den erdgeschichtlichen Phasen, in denen das Pflanzenwachstum deutlich intensiver war als heute, herrschten CO2 -Konzentrationen, die bis zu zehnmal so hoch waren wie heute. Das Optimum für die Erträge unserer Getreidearten liegt bei dem dreifachen Wert der heutigen atmosphärischen CO2 -Konzentration. Unter dem Gesichtpunkt der Welternährung müssten wir die CO2 -Emission sogar entsprechend steigern. […]

In der Öffentlichkeit wird immer wieder der Eindruck erweckt, wir hätten es in der Neuzeit mit den „höchsten CO2-Werten aller Zeiten“ zutun. Das ist falsch. Über die vergangenen 600 Millionen Jahre der Erdgeschichte hinweg bis vor etwa zwei Millionen Jahren lag der CO2-Gehalt der Atmosphäre nahezu durchgehend über dem heutigen Wert […].

In der Öffentlichkeit wird suggeriert: „Erst steigt CO2, dann folgt einem CO2-Anstieg zwangsläufig ein Temperaturanstieg, also – je mehr CO2, je wärmer wird es ...“.

Professor Ian Clark von der Universität Ottawa widerspricht dieser Behauptung ebenfalls: „Wir können nicht behaupten, dass das CO2 das Klima bestimmt, denn das hat es in der Vergangenheit nachweislich zu keiner Zeit getan. Eiskernbohrungen zeigen eindeutig: Erst ändert sich die Temperatur, die CO2-Konzentration folgt im Abstand von etwa 600 bis 800 Jahren nach. Das IPCC vertauscht demzufolge Ursache und Wirkung.“

[…] Fazit: Eine Verdoppelung des CO2-Gehaltes in der Atmosphäre kann nach neuesten Auswertungen von Satelliten-Messungen nur wenig mehr als ein halbes Grad Erderwärmung bewirken. […] Es ist eine Illusion zu glauben, man könne durch das Drehen an ein paar CO2-Stellschrauben irgendein Wunschklima erzielen. Und – diese Illusion kostet die Bürger Milliarden.


Quellen/Links: https://www.srf.ch/kultur/wissen/wohin-mit-dem-co2-raus-aus-der-atmosphaere-rein-in-den-untergrund

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